CACIB Oldenburg & Kleinwagen im Heck

28+29.04. CACIB Oldenburg

Hey Leute, da bin ich wieder, um zu berichten von einem schönen, anstrengenden und gar sehr aufregenden Wochenende!

Es war mal wieder Showtime für mich, ich durfte – nun in Oldenburg – zeigen, was in mir steckt. Diesmal hat Frauchen mich tatkräftig unterstützt und mich in den Ring begleitet. Der nette Herr hat mich echt ausgiebig unter die Lupe genommen und schien ganz entzückt zu sein. Frauchen jedenfalls strahlte die ganze Zeit vor sich hin, also muss ich meine Sache ganz gut gemacht haben.

Auch Herrchen war ganz begeistert und knuddelte mich anschließend kräftig durch, dabei weiss er doch, dass ich das so gar nicht mag.

Danach wurde es erstmal eher langweilig, irgendworauf warteten meine Leute noch und schleiften Ecoly und mich durch die anderen Hallen in ein Café. Dort war es schon recht warm und wir tauschten ständig die Plätze. Auf dem Weg dorthin gab’s aber jede Menge zu sehen und zu beschnüffeln. Ich habe auch ein bisschen provoziert, irgendwie muss ich ja Ecoly aus seiner Frühjahrsmüdigkeit reissen, hin und wieder.

Brüder und Schwestern was da alles rumläuft, unglaublich und wie eingebildet da manche von denen da rumhocken. Nee, nee, da kann ich nur den Kopf schütteln. Einige sind ja ganz nett und auch recht gut „gekleidet“, aber andere…..zum Schiessen, nicht wörtlich nehmen.

Frisuren hahaa, aber schaut Euch die Bilder an, dann entscheidet selbst.

Als meine Zweibeiner dann lange genug gewartet hatten, durften wir endlich die Hallen verlassen und machten noch einen genialen Ausflug ins Grüne! Dort hielten wir kurz an einem „Kanal“ an und Ecoly und ich freuten uns schon sehr auf ein erfrischendes Bad.
Aber was war das? Sind wir hier in Fango? Das war abgestanden und klebrig, wir Morast und das hat gestunken nach Gülle. so ein Sch….., da wollten wir nicht weiter rein.

Als wir zu unseren Zweibeiner zurückliefen, rümpften die mächtig die Nasen und meckerten gleich los. Also ging es wieder zum Auto und ich dachte, na bravo, wars das jetzt etwa? Aber die beiden wollten uns wohl so nicht wieder mit auf Ihr Zimmer mitnehmen also suchten sie weiter nach einem geeigneteren Plätzchen zum Toben. Nach einer Weile kamen wir an ein schönes Fleckchen, da gab es viel sauberes Wasser und Schafe und …. einfach prima zum Rumtollen. Ich also ab ins kühle Nass und holte die Stöckchen selbst aus den tiefen Wassern. Ecoly – unser Sensibelchen – stand wieder am Rand und wollte sich doch tatsächlich mit fremden Federn, nämlich meinen schmücken. Wenn ich mit dem Stöckchen an den Rand kam, wo man wieder laufen konnte, nahm er mir das ab und brachte es zu Herrchen. Das durfte ja wohl nicht angehen, das kann ich nicht mehr ertragen. Also schickte ich mich an Ecoly ins Tiefe zu locken, mit Absprache von Herrchen, „brauchte ich halt etwas länger“ zum Stöckchen holen und siehe da, der dicke Lobabsahner“ konnte es nicht erwarten, sein nächstes Lob zu bekommen und sprang mir fast schon todesmutig hinterher. Da musste er doch schwimmen, hihi. Er kann es, er macht es…wir alle freuten uns darüber. Herrchen stand begeistert am Ufer und klatschte Beifall, naja in meinen Augen etwas übertrieben. Ecoly hatte nun endlich sein „goldenes Seehündchen“ gemacht, es wurde aber auch langsam mal Zeit. 😉

Dann der Tag der Heimreise, der Tag begann sonnig und wunderschön. Frühstück im Freien, ganz gemütlich nochmal durch die Ausstellung ohne auf meine Schönheit achten zu müssen. Und gegen Mittag machten wir uns also auf die Reise. Herrchen meinte, wir machen schön langsam und sinnig, halten zwischendurch nochmal zum Toben, eventuell nochmal Schwimmen und PicNic, aber es kam dann doch anders.

Nachmittag auf der A1, Ecoly und ich schlummerten im Kofferraum und träumten von unserem Nachmittagsausflug, da machte es plötzlich Ruck, Herrchen bremste so heftig, dass es uns gegen die Rücksitze presste und dann RUMMS, ein Riesenknall, einRiesenschreck, wir purzelten durch den Kofferraum und dann Stille.Herrchen stieg aus dem Auto und Frauchen ebenso, sie schauten sich hektisch um und bemerkten den Kleinwagen unter ihrem Heck.

Gott waren wir alle froh, das es nicht der Brummi dahinter war und dass niemanden etwas passiert war. Ich hatte eine Sch.. Angst kann ich Euch sagen!, Ich wollte auch nicht mehr in den Kofferraum und krabbelte nach vorn auf die Rücksitzbank, obwohl da soviel Gepäck lag, dass ich kaum Platz fand. Aber dahinten wollte ich nicht mehr hin. Frauchen und Herrchen hantierten an dem kleinen roten Flitzer herum in dem eine Frau mit zwei kleinen Kindern saß. Auch dort war glücklicher Weise niemanden was passiert.

Wie ich später heraushören konnte, hatte so eine Omma mitten in der Baustelle den Wagen abgewürgt und Herrchen musste deshalb so heftig bremsen. Die junge Frau hinten dran hat das zu spät bemerkt, übel.

Nee Leute das war kein schöner Abschluss, ehrlich. Nun fiel auch unser Ausflug ins Wasser, denn es dauerte bis es weiterging. Erst nach über 6 Stunden waren wir daheim und alle mächtig im Eimer. Danke an alle Schutzengel!
Sowas braucht kein Tier und kein Mensch!!!

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