Urlaubstagebuch Ruhrpott 2007

27.07. bis 05.08. 2007

Über unseren Urlaub mit der buckligen Hundeverwandtschaft und den dazugehörigen Zweibeinern aus Wiesbaden…da kann man was erleben 😉

Der 1. Tag:

Rico, Ecoly, Frauchen und ich warten an der großen Spielwiese in Wormersdorf auf die Ankunft der Familie Born, auch genannt die Wandersmänner.

Gegen 14:30 Uhr war es soweit, Frauchen hing am Handy und erklärte Heike den Weg zur Spielwiese, damit die Wandersmänner gut parken können für die Nacht! Kaum stand das WoMo stiegen die zwei Weiber aus, Amie-Hexe und meine Mama Soleil stürmen auf uns zu. Wir begrüßten uns Briard entsprechend.

Erst einmal wurde Gassi gegangen und die Fronten zwischen uns geklärt. Es ging alles prima und wir liefen dann nach hause. Dort  machten dann alle mal Pause. Heike lies sich für den Urlaub von Frauchen noch etwas aufhübschen. Später dann gingen wir noch eine schöne Runde mit Ballspiel – siehe Fotos – und wurden dann in unseren „Häusern als Wachhunde untergebracht, während die Zweibeiner sich auf den Weg in ein Lokal zum Abendessen machten. Als die zu fortgeschrittener Stunde wieder kamen, gab es natürlich ein großes Hallo und sie berichteten uns Hunden, dass sie ganz begeistert waren. Aber wir waren alle papp kaputt und gingen noch kurz raus zum Puschern, dann war Feierabend, denn der nächste Tag sollte anstrengend werden.

zunächst erwarteten wir die Ankunft der Wandersmänner

da rollten sie an mit Ihrem „Haus“

alle gemeinsam stürmten dann die Spielwiese

sportliche Aktivitäten in der Gruppe

wer wirft den Ball am weitesten…

und wer macht dabei die beste Figur

am Abend futterten wir beim Croaten

und tauschten Neuigkeiten aus

Werner liest aus den Gläschen

und Beagle-Besuch gabs auch am Tisch

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Der 2. Tag

Relativ früh ging Frauchen los, um Heike und Werner abzuholen. Sie besorgten Brötchen und wohl auch noch Medizin gegen Erkältung. Alle frühstückten gemütlich und dann packten die Zweibeiner die letzten Sachen zusammen.

Gegen 12:30 Uhr ging’s los und es dauerte diesmal gar nicht so lange, bis die Zweibeiner anfingen alles aufzubauen und zu räumen. Eh Kinders wir haben einen ganz tollen Platz erwischt, freie Sicht in die Gegend. Davon haben die echt viel hier, grün bis zum Abwinken. Bald darauf gab’s für die Zweibeiner Abendbrot und nach einer kleinen Verdauungspause schwangen die sich auf die Fahrräder und da wurde es ernst. Die erste richtige Probe für Ecoly und mich, richtig am Fahrrad zu laufen.

Gar nicht so einfach, kann ich Euch sagen. Ecoly, er ist halt blond, tat sich etwas schwer zu kapieren, dass er nun rechts laufen sollte. Erst bringt man ihm zweieinhalb Jahre bei links bei Fuß zu laufen und jetzt sollte er plötzlich umschalten. Er wird es schon noch verstehen, er brauch halt nur etwas länger!

wir sind auf dem Campingplatz angekommen

und die Männer bauten auf. Voll im Element!

Rico fand noch an diesem Abend Anschluss

DS-Spiele bis in den späten Abend

alle entspannten sich,versuchten Urlaubsstimmung zu bekommen

es war sehr kühl, sie machten sich Tee (oder sowas in der Art 😉 )

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Der 3. Tag

Leute da gibt’s nicht viel zu berichten, es war einfach saumäßiges Wetter. So meinten jedenfalls die Zweibeiner! Weiß gar nicht, was die sich so anstellen, wir Vierbeiner fanden das kühle Nass von oben nicht so dramatisch!
Bis auf die Spaziergänge wurde dieser Tag nicht mehr als ein Faulenzertag. Stellt Euch vor, die haben sogar noch die Heizungen in den Wagen angeschmissen, diese Frostbeulen. Sie meinten aber, sie würden das nur machen, um die Klamotten wieder trocken zu bekommen

zum Frühstück Nieselregen

danach Dauerregen und Aliens sind gelandet

selbst Ecoly war ganz aufgeregt, ob dieses Anblicks

nach einigen Metern, alles und jeder NASS

fette Wolken, „Sonnja“ blinzelt man gerade….

bei den Aussichten ist Relaxen angesagt!

danach einen Blick nach draußen, ein Unwetter droht…

zieht aber doch an uns vorbei

wer dann da wohl die Packung bekam???

und die nächste schwarze Wand zog ran

wir wurden verschont, aber den Zweibeinern wars kalt

da mußte erstmal wieder Tee aufgesetzt werden

Vollmond heißt Wetterwechsel, behauptete einer der Zweifüßler

also dann, Abwarten und Teetrinken 😉

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Der 4. Tag

Bei Sonnenschein aufgestanden und gefrühstückt. Anschließend fuhren Heike, Andrea, Amie-Hexe und Soleil mit dem Fahrrad eine Runde. Ecoly und ich blieben bei den Männern und waren zu Fuß unterwegs. Erst nach über einer Stunde kamen die Vier wieder heim. Sie hatten sich nicht verfahren, nein! Heike nannte es einen Rundweg!
Das Wetter war sehr durchwachsen, zwischenzeitlich haben wir eine ganz schöne Packung bekommen, das hat vielleicht geschüttet. Frauchen hat versucht das zu fotografieren, aber es gab kaum eine Stelle auf der die Kamera nicht extrem geduscht worden wäre!

Am frühen Nachmittag machten sich die Zweibeiner auf Einkaufstour und wir wurden in unsere Wohnwagen gepackt zum Wacheschieben. Später dann wollte Werner sich um das Abendbrot für die Zweibeiner kümmern. Jürgen, Heike und Frauchen gingen mit uns Vieren wieder auf Radtour. Diesmal nicht ganz so kreuz und quer, aber da es wärmer geworden war, nicht weniger anstrengend, als die vom Vormittag, wusste Soleil zu berichten. Kurz vor daheim fanden wir endlich eine Pfütze aus der wir saufen konnten und Soleil war so erhitzt, dass sie sich gleich erstmal reinlegen musste!

Radler on Tour

Biergarten ausfindig gemacht

aber der hatte noch geschlossen

dann müssen wir wohl morgen nochmal hier her?

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Der 5. Tag

Heute begann der Tag schon recht sonnig, aber immer noch sehr windig und kühl. Was uns „bewollten“ Vierbeinern angenehm erscheint, missfällt den Zweibeinern noch. Sie meinen, das wäre doch kein richtiger Sommer. Naja wie immer frühstückten die Mannen erst einmal und dann wurde heftig diskutiert wohin die heutige Radtour führen sollte.
Ohne Ergebnis, wie sich schnell herausstellte. Ohne eine richtige Karte! Also machten wir uns einfach auf und fuhren Richtung Oer Erkenschwick und versuchten an einer Tankstelle eine passende Karte zu erwerben. Aber auch da Fehlanzeige, nicht das richtige Material da!

So fuhren sie also weiter, uns Hunde am Strick, bis zum Gasthaus „Mutter Wehner“ einem Ausflugslokal am Waldrand unweit unserer Herberge.

Dort machten wir eine halbe Stunde Pause im Schatten, denn inzwischen war es doch recht warm und sonnig geworden.Dann gings heim um eine anständige Mahlzeit einzuwerfen und eine schöne Ruhepause einzulegen. Am Abend gabs dann noch Einzelballspiele für jeden Vierbeiner mit Frauchen und Abendbrot für alle. Ein kleiner Nieselregen zog übers Feld heran, traute sich aber nicht bis zu unseren Wagen, wir blieben von Regen verschont heute! Ein schöner Regenbogen war zu sehen und so klang der Abend wohlig ruhig und erholsam aus!

ziellose Radtour führte zum Biergarten

„Mutter Wehner“

danach sattelten die Zweibeiner für den Heimweg

Amie-Hexe zu Besuch bei Frauchen im Caravan

Ecoly hats umgehauen zwischen den „schwarzen Hexen“

ich kann auch Fratzen schneiden „ÄTSCH“

meine Halbschwester Amie

Ecoly unser Blondie

Soleil mit Tochter Amie

Soleil, Amie und meinereiner

und jetzt ALLE

meine Mama hat zwei kleinen Jungen den Ball geklaut tztztz

Amie hat da einen Eindringling entdeckt…

der sich über die Vorratstüte hermachen wollte

was soll ich sagen, der Himmel voller „Ar…geigen“

dann blinzelte die Sonne wieder zum Abendbrot

und dann ein wunderschöner Regenbogen

der wechselte ständig die Intensität

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Der 6. Tag

Ein viel versprechender Tag, meinten die Zweibeiner, es sah ganz nach Sonne pur aus.

Da wussten wir Vierbeiner schon, was uns blühen würde. Die nächste Radtour stand also an. Doch keiner wollte ohne vernünftiges Kartenmaterial los, also versuchten die Frauen in Oer Erkenschwick noch Karten für Radtouren in der Umgebung zu ergattern. Man glaubt es kaum, sie kamen ohne entsprechende Karten zurück und erklärten den Männern, dass es für alle Möglichkeiten in Europa derlei Karten gab, nur für die nähere Umgebung nichts.

Also machten wir uns auf den Weg und fuhren Richtung Recklinghausen. Vorbei an einem schönen Weiher, wo auch wir Hunde mal auf unsere Kosten kamen, wir durften Spielen und uns Erfrischen. Es war einfach toll, doch hatten wir noch ein Stückchen Weg vor uns und machten uns wieder auf die Pfoten. In Recklinghausen angekommen waren doch alle etwas überrascht und brauchten erstmal ein kühles Nass. Nicht wirklich angetan von dieser Stadt und dem letzten Stück Weg dorthin, machten wir uns auf den Rückweg und rasteten lieber nochmals am Weiher. Wir Hunde genossen diese Bevorzugung sehr und waren traurig, dann doch wieder Richtung Campingplatz traben zu müssen. Gern wären wir am Weiher geblieben. Aber die Aussicht auf ein anständiges Abendmahl erleichterte uns den Heimweg erheblich. Der Abend wurde dem schönen Wetter entsprechend recht lang und angenehm auch für die Zweibeiner, die wie jeden Abend gern draußen saßen und Schwätzchen hielten. Nur diesmal kehrten wir bei unserer Abendrunde noch in der Waldschänke ein.

der Morgen erwacht schleppend…

auch ich schau noch etwas müde drein

Rico beschwört die Wettergötter…

die Männer putzen derweil den Caravan

auf der Radtour am Weiher stillgehalten und…

wir Vierbeiner konnten uns ordentlich abkühlen

wieso gucken die Schuhträger denn nur…

und machen sich ins Hemd, wenn wir uns schütteln?

es gibt Schwimmer, die Stöckchen holen…

und die, die nur am Rand stehen und Stöckchen klauen

Einkehr am Abend

ob das Wetter sich jetzt hält?

woher soll Frauchen das wissen?

Herrchen grübelt, weiß es aber auch nicht

endlich mal ein schöner lauher Abend – sind alle ganz schön platt

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Der 7. Tag

…war ein absolut langweiliger Gammeltag. Das Wetter mies, es nieselte immer wieder, war wieder deutlich kühler als der Vortag, was die Zweibeiner überhaupt nicht komisch fanden. Naja etwas abhängen und noch Kleinigkeiten einkaufen. So konnte man den Tag rumbringen. Abends gab es dann noch organisatorisches zu besprechen, die Frauen begannen zu spinnen, den Weg nach Gelsenkirchen zu Putzigs mit Amie und mir mit dem Rad zu bewältigen, die Männer wussten nicht recht, was sie von der Idee halten sollten.

So gingen dann doch erstmal alle zu Bett.

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Der 8. Tag

An diesem Freitag wurde alles zur Abreise vorbereitet, also tat sich für uns Vierbeiner erstmal recht wenig. Soweit wir durften spielten wir auf dem Gelände und schauten den Menschen beim Aufräumen und Packen zu. Nach dem Mittagessen machten Amie und ich uns tatsächlich mit den Frauchen auf den Weg nach Gelsenkirchen mit dem Rad. Irgendwas von 28 Kilometer hatten die sich erzählt. Leute ich weiß, das hört sich nicht sehr viel an, aber ich kann Euch sagen, das war vielleicht anstrengend. Glaubt mir bei dieser Tour haben wir den Verhaltenstest dreimal mindestens bestanden. Nur ein kleiner Teil der Strecke waren gemütliche Radwege durch schöne Wäldchen.
Der Großteil führte uns durch Innenstädte, wie Recklinghausen, einige Stadtteile von Gelsenkirchen einschließlich der durchführenden stark befahrenen Bundesstrasse.

Aber wir haben uns tapfer geschlagen und viel gesehen. Wir kamen sogar an, obwohl das Navigationssystem in der Innenstadt von Gelsenkirchen aufgab! Schwer geschafft zwar, denn es war auch gut warm, landeten wir auf dem wunderschönen Gelände der Familie Putzig. Endlich ausruhen und Ecoly und Soleil begrüßen Toll! Die beiden waren zwar etwas beleidigt, weil sie nicht mit uns waren, aber fingen sich schnell wieder, als Amie und ich von der anstrengenden Reise erzählten.

So warteten wir während des Aufbaus noch auf Familie Mambor, die auch recht bald eintrafen und das gemeinsame Abendbrot, der Zweibeiner wurde vom Pizzaservice geliefert. Wir Vierbeiner drehten noch eine Runde auf einer der großen Spielwiesen im Sonnenuntergang. Anschließend gesellten sich noch ein paar Zweibeiner zur gemütlichen Runde zu uns.
So gegen Mitternacht war aber Ende, da am nächsten Tag ein großes Programm angesagt war.

nach dem Frühstück gings ans Packen

die Frauchen’s sind mit Amie und mir unterwegs mit dem Rad

nach Gelsenkirchen wohl gemerkt

bei milden Temperaturen und 28km Strecke braucht’s Pausen

durch Wald und Parks und Citys

das muss HeiBo knipsen

das schöne Schloss Herten…

nächste „Pinkelpause“ bereits Gelsenkirchen

wie am Nummernschild zu erkennen

ich bin schon ganz schön geschafft und Heike lacht noch drüber

wir sind aber angekommen, die Männer am Aufbauen…

und Team Mambor trudelte auch ein

gaaaanz langsam, Ute, Lici und Else im Schlepp…

unsere Wagenburg bei Putzigs

ein wirklich großes und schönes Gelände…

„Hinter Gittern“ Lichache und Elene

einer muss am Wagen bleiben – Wachdienst schieben… Zedrik

während andere Feiern

noch eine Runde toben auf der „Spielwiese“

und die Runde wurde immer größer

der Hausherr lies Frau noch einen ausgeben…

es wurde viel erzählt…am nächsten Tag das große Sommerfest

Weitere Impressionen aus Heikes Sicht und Camera:
meinem Frauchen war es zu schade, die Bilder von Heike Born, Frauchen meiner Mama Soleil, einfach mit ins Tagebuch zu schmeissen und da untergehen zu lassen. Jeder hat seine Sichtweise der Dinge und so fotografiert Mensch wohl auch.

Wir finden die Bilder witzig bis einfach schön …sie sind nach Aufnahmedatum sortiert und somit gleich dem Urlaubsablauf!

Vielen Dank an Heike, dass sie uns ihre Bilder auch immer zur Verfügung stellt.

Gespräche

Überlegungen

es ist endlich alles aufgebaut

der Urlaub beginnt

Heike haben wir auch das Radeln zu verdanken

da konnte der Stolz-Clan nicht nachstehen

Auftanken

kleine Pause

Futtern

und Schmusen

Spielen

und wieder Schmusen

die „Wandersmänner“-Weiber

Schüttelshake

Schwimmen

oder Relaxen

einfach Abhängen

’s is schließlich Urlaub

die andere Erfrischung

Lesestunde für Herrchen

Puk die Stubenfliege?

die kleine Einkehr

immer wieder der Blick aufs Wetter

Nachtragen der Radtouren

Impressionen eines Sonnenuntergangs

oder ist das ein Spiegelei am Himmel

Amie-Hexe und ich beim Fangenspiel

und jetzt Fußball, wer geht ins Tor?

wer erzieht hier wen?

ok Rico hats geschafft, ich liege doch!

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