Regenbogenbrücke

2007

unsere Gedanken zu unseren vierbeinigen Freunden

Erinnerungen

Nicht der geringste Kummer, den wir ertragen müssen,
wenn sie von uns gehen, diese wortlosen Freunde,ist,
daß sie so viele Jahre unseres Lebens mit sich nehmen.
Doch wenn sie darin Wärme finden,
wer würde ihnen diese Jahre mißgönnen, die sie über uns gewacht haben?
Und was immer sie mit sich nehmen, sei versichert, sie haben es verdient.

(Aus dem Englischen, von John Galsworthy)

Ch. L'jiott de l'avenue du miel 21.05.1995 - 01.03.2007
Ch. L’jiott de l’avenue du miel 21.05.1995 – 01.03.2007
Ch. L'jiott de l'avenue du miel
Ch. L’jiott de l’avenue du miel

Er war nicht mehr der Jüngste, als wir ihn kennen lernen durften. Im Mai 2006 trafen wir ihn bei den Born’s daheim. Er war ruhig, gelassen und hängte sich nicht mehr groß rein in den Weiberkram seines Rudels.
Manchmal hatte man den Eindruck, dass er nur ungläubig dreinschaute, wenn die Mädels Alarm schlugen, weil es an der Tür schellte.
So als wollte er sagen: „Die machen doch genug Lärm, oder?!“

L’jiott war uns ein liebenswerter Kerl, der dann im Frühjahr viel zu schnell gehen mußte.
Viel zu kurz war die Zeit für unsere Freundschaft.
Vom ersten Tag hatten wir das Gefühl bei L’jiott gern gesehene Gäste gewesen zu sein, er schmuste gern mit uns und ließ sich problemlos kämmen und verwöhnen.

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Ch. Mandjou de l'avenue du miel 24.01.1996 - 02.04.2007
Ch. Mandjou de l’avenue du miel 24.01.1996 – 02.04.2007
Ch. Mandjou de l'avenue du miel
Ch. Mandjou de l’avenue du miel

Mandjou hieß bei uns eigentlich nur „Schuschu“

Sie war die Grande Dame im Hause Mambor und für uns ein absolutes Original.
Schuschu war einfach liebenswert zickig.
Sie hatte die irrsinnigsten Macken und genau die machten sie absolut einzigartig!

Ecoly hatte immer einen großen Respekt vor dieser Dame und sie ihren Spaß daran, ihn damit zu foppen. Zu gern legte sie sich auf ihr Lieblingssofa neben der Durchgangstür und wußte genau, sobald Ecoly an ihr vorbei mußte, konnte sie ihm auf Zickenmanier richtig einschenken!

Ohnehin hatte sie meist ein „Lächeln“ auf dem Gesicht, aber wenn Ecoly durchkam, sah es für uns immer aus, als würde sie noch gehässiger grinsen.

Auch wenn wir uns recht oft gesehen haben, ging auch Mandjou zu plötzlich und viel zu früh im April über die Regenbogenbrücke. Einziger Trost, sie starb ohne lange Qualen!

Es waren zwei Jahre in wundervoller Freundschaft zu ihr, dank der engen Bindung zu Familie Mambor!

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Ombré Soleil de l'avenue du miel 18.06.1998 - 03.10.2007
Ombré Soleil de l’avenue du miel 18.06.1998 – 03.10.2007

Soleil, auch Solchen genannt, war die Stammmutter der Zuchtstätte „Briards vom Wandersmann“ und die Mutter unserer Colors Caprice und so hatten wir noch eine andere, besondere Beziehung zu ihr, mehr dazu im Brief an Soleil!

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Licache de l'avenue du miel 21.05.1995 - 29.10.2007
Licache de l’avenue du miel 21.05.1995 – 29.10.2007

Licache de l’avenue du miel ist nun auch über die Regenbogenbrücke gegangen. Schon länger war er nicht mehr so gesund und trotzdem willensstark und powergeladen.
Ein echt irrer Typ mit viel Charme und Temperament! Seit 2005 kannten wir den schwarzen Rabauken nun, auch viel zu kurz und dennoch ins Herz eingebrannt!

Wir wünschen gute Reise & liebe Grüße an Mama Soleil, Onkel L’jiott und Tante Schuschu!

Ein treues Herz

Ein treues Herz, ein treuer Blick,
das gibt´s noch auf der Welt –
denn auch im Schmerz –
nicht nur im Glück
ein Wesen zu Dir hält.
In Freud und Leid, zu jeder Stund‘,
hält einer treu zu Dir:
Dein Hund.

Er dankt für jedes kleine Glück
und blickt Dich an beseelt.
Er spricht zu Dir mit seinem Blick,
da ihm die Sprache fehlt.
Erkenn´ den Wert, bevor´s zu spät,
sei gut zu Deinem Tier –
denn wenn Dein Hund einst von Dir geht,
wer hält dann die Treue Dir?!

(D. Ebert im August 2001)

2009

Ch. Valuas Preston 16.06.1999 - 15.01.2009

Ch. Valuas Preston 16.06.1999 - 15.01.2009

Colors Vater Preston ist nun leider auch viel zu früh über die Regenbrücke gegangen,
er wird uns unvergessen bleiben!

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,

der ist nicht tot,der ist nur fern.

Tot ist nur der,wer vergessen wird.

( Immanuel Kant )

Loup 15.05.1994 - 12.02.2009

Loup 15.05.1994 - 12.02.2009

kein Briard, aber ein riesiges Herz mit kurzen Haaren…das konnte man schon spüren, auch wenn wir ihn erst in der schlimmsten Phase seines Lebens kennenlernen durften….

Ruhe in Frieden kleiner, großer Freund!

Je schöner und voller die Erinnerung,

desto schwerer ist die Trennung.

Aber die Dankbarkeit verwandelt

die Erinnerung in eine stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,

sondern wie ein kostbares Geschenk in sich

– Dietrich Bonhoeffer –

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