Freigang für Ecoly und Ally…

oder der Besuch von Ecoly und Ally bei Rippchen und den Schäferdackels

Gestern hatte ich meinen Großzügigen und habe Ecoly und Ally gestattet sich ohne mich zu einem Besuch bei den Schäferdackels aufzumachen. Ich blieb lieber bei Herrchen, Frauchen meinte, das wäre momentan einfach noch besser, und half ihm im Garten.

Frauchen berichtete am Abend dann von der Tour, alle Beteiligten hatten sich sehr über dieses Wiedersehen gefreut und es gab jede Menge Überraschungen und Gelächter.

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dicke Begrüßung zwischen Ecoly, Ally, Krümel und Molly

Auf dem üblichen Parkplatz im Feld angekommen, warteten Ally und Ecoly gespannt darauf was wohl kommen würde. Ecoly vermutete es wahrscheinlich, aber Ally hatte ja keinen Plan, wo sie dort hingeraten war. Alsbald trafen die Schäferdackels mit ihrem Rippchen auch ein und Ally durfte zuerst zu ihnen, stoppte kurz vor den beiden, bellte einmal kurz und dann kam auch schon Ecoly angeflogen, um die beiden Mädels zu begrüßen. Molly und Krümel schienen leicht verwirrt, kannten sie doch bis dato nur das Gespann von mir und Ecoly zur Feldgassirunde. Da kam dann eine auf sie zu, die aussah wie ich (von weitem jedenfalls) und ebenso stürmisch war, aber von Nahem betrachtet wurde schnell klar, das war ich gar nicht 😀

Entgegen der Erwartungen von Rippchen und Frauchen, machte sich keiner der beiden Rottenmeiers über Ally her, sondern zeigten ganz im Gegenteil recht unterwürfige Gesten :-O Ally hatte es wohl wieder einmal geschafft mit ihrer kurzen, klaren Ansage den „Gegner“ zu verunsichern 😉

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Ecoly stürmt lieber zu Rippchen, während die Weiber sich noch begrüßen, man achte auf die Körperhaltung von Molly bei Ally

Ecoly hingegen war so hoch erfreut, sein Rippchen wiederzusehen, dass er sich kaum um den Weiberkram der haarigen Monster kümmerte, sich doch viel lieber flink auf die Socken machte, Rippchen ausgiebig zu begrüßen.

Dann drehten alle eine große Runde, die Zweibeiner schwätzten über die Neuigkeiten, die Hunde rannten und spielten, schnüffelten und hüteten was das Zeug hielt. Ally hatte schnell den Bogen raus, wie man die Schäferdackels in die Irre führen kann… 😉

Zurück am Auto, wollten alle mit, ist klar und die Schäfis machten sich mal ganz schnell breit in Ecolys Kofferraum, der nur noch ungläubig staunend daneben stehen konnte, auch mal versuchte die Vorderpfoten mit hinein zustellen, aber eben nicht besonders weit kam… Zu dritt würde es dann doch etwas eng im Kofferraum.

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Ein scharfer Blick von Rippchen genügte aber, um die Mädels wieder hinauszusetzen und sie dann Innenraum des Busses zu delegieren. Doch da fand Krümel die Box von Ally ganz toll und sah auch irgendwie nicht ein, dass diese eben Ally vorbehalten sein sollte.

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Molly staunt auch über Krümels Dreistigkeit 😉

Es benötigte etwas Überredung, um Krümel auch da rauszuwerfen. So dauerte es ein wenig länger bis jeder auf seinem Platz gelandet war und sie nun endlich losfahren konnten, um bei einem Bäcker im Nachbardorf noch ein paar Leckereien für die Zweibeiner zu besorgen.

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so gehört sich die Platzierung!

Vom Bäcker zurück, das Auto war auf einem Marktplatz geparkt, staunten die Zweibeiner nicht schlecht, als eine Frau vor dem Auto stand und in diese Richtung fotografierte :-O Schnell stellte sich auch der Grund heraus, was sie so faszinierte und als die beiden herankamen, fragte nebenstehender Mann nur lachs: „Wer von den beiden hat den Führerschein, wer fährt den Bus?“ Riesengelächter! Da saßen doch Krümel und Molly doch tatsächlich auf Fahrer- und Beifahrersitz und schauten böse wichtig nach vorn aus der Windschutzscheibe!

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Krümel tront auf dem Beifahrersitz

Ein klasse Bild, berichtete Frauchen, doch leider hatte sie ihre Kamera nicht schnell genug zücken können, so dass nach einem scharfen „Ab nach hinten!“ von Rippchen nur noch Krümel völlig unbeeindruckt auf dem Beifahrersitz saß! Die vorbeilaufenden Passanten lachten und immer mehr Leute wurden aufmerksam auf dieses Spektakel 😀

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wie selbstverständlich hockt sie da

Danach gings noch auf Kaffee und Kuchen zu Rippchen, dort lernte Frauchen dann noch den obercoolen Kater kennen, der seit ein paar Monaten dort logiert und sich so klasse mit den Schäfis arrangiert hatte, dass man annehmen könnte, er hält sich selbst für einen…

Ein schöner Nachmittag für alle war das mal wieder. Ich war dann aber doch froh, als sie wieder bei mir und Herrchen daheim angekommen waren. Nein, neidisch bin ich nie! 😉

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