der Sonntag mit der Rheinland-Crew

Hallo liebe Leseratten, jetzt möchte ich , nach entsprechender Erholung, vom vergangenen Sonntag berichten. Uff was ein Tag! Eigentlich begann ja alles ganz harmlos, wie ein stinknormaler Sonntag bei den Stolzens halt. Bissel länger im Bettchen kuscheln, Kaffee in aller Gemütlichkeit, Hühner zählen, Kaninchen versorgen…stinklangweilig und total normal. Aber dann, am frühen Nachmittag, kamen die Nacktnasen dann so richtig in Fahrt. Da wurde in der Küche gerödelt, im Keller hantiert, am Auto gepackt und so weiter…

Wir dachten schon, da gehts auf große Fahrt, grübelten ob Ausstellung oder Besuch irgendwo. Die verrieten uns nix und ich hatte total vergessen, es war doch Sonntag, DER Sonntag…menno, wie konnte ich das nur so vertüddeln?

Da rauschte auch schon ein großes Auto heran, die Zweibeiner gingen nach unten zur Begrüßung. Echt großes Hallo – wir standen wieder am Ausguck und konnten alles mitverfolgen, Ally kommentierte das auch in aller Deutlichkeit 😉

Asahel war mit seinen Leuten vorgefahren, selbstverständlich hatte er auch Jappi dabei und Omi Wilma. Ja ja ja da wurds mir wieder klar, ein riesen Spaß stand uns bevor, ein richtig flotter Nachmittag! Wir konnten unsere Freude darüber nicht wirklich verbergen und waren froh als Frauchen uns endlich oben abholte und mit uns zu den anderen auf die „Begrüßungswiese“ ging! Man da war was gebacken, kann ich Euch sagen. Da wurde so dolle geflitzt und geknufft und beschnuppert, dass wir uns und die Nacktnasen zum Teil fast umgerannt hätten 😀

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Wir ließen noch ein paar Sonntagswanderer des Weges ziehen und zogen dann alle zusammen auch los, um eine schöne gemeinsame Runde zu drehen.

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Nur Herrchen kehrte wieder um, er meinte er wär nicht so gut zu Fuß, sein Bein oder so. Ecoly begleitete ihn dann nach hause, damit Herrchen dort nicht allein auf unsere Rückkehr warten müsse.

Während die Nacktnasen, die dick eingemummelt und trotzdem noch rotnäsig, am Schwätzen waren, wie die Wasserfälle – natürlich nur über uns, wie wohl geraten und wie wunderschön und überhaupt, aber das versteht sich von selbst oder!? – tobten wir wie die Wilden den Waldweg entlang. Nur Oma Wilma ließ es ruhiger angehen, naja als Omi darf sie das ja auch. Aber glaubt nicht, dass die uns alle, vor allem aber ihre Jungs, nur einmal aus den Augen gelassen hätte. 😉

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Bald schon war erkennbar, dass Jappi sich ganz schwer in Ally verguckt hatte, er machte sich total zum Affen für sie. Eieiei…so niedlich! Aber Asahel hatten wohl auch einige Hormone – so behaupten die Zweibeiner – durcheinander gebracht, der hing mir am Fell wie ein Klette und himmelte mich an, dass es mir schon fast ein bißchen unangenehm wurde. Aber alle Versuche ihn wachzurütterln und zu erinnern, dass ich doch seine Mama sei, schlugen irgendwie fehl…also versuchte ich das geduldig zu ignorieren. 😉

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Plötzlich ein Höllenlärm hinter uns im Wald, wir konnten es erstmal gar nicht orten. Da kam doch tatsächlich Onkel Stefan und seine Diana mit dem Trecker durch den Wald getuckert. Kurzes Hallo und weg waren sie wieder. Nur Frauchen verhielt sich etwas seltsam. Schien aber außer mir keiner bemerkt zu haben. Irgendwann kamen wir an die Hütte, die hier im Wald steht und wo wir schon so oft ein Päuschen machten. Da standen doch dort der Trecker von Stefan und unser Bus! Ha das war eine Überraschung. Herrchen hatte also heimlich ein Picknick dort vorbereitet, mit Glühwein und so. Das „und so“ roch super lecker aus einem heißen Topf und frische Brötchen lagen da auch rum…hmmm. „Für Zweibeiner!“

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Aber sie hatten uns nicht vergessen, auch wir bekamen, wenn wir denn wollten ein paar Leckereien zugesteckt.

Während die einegmummelten Chefs also ihr Picknick abhielten – bei gefühlten -8°C, nutzten wir Fellnasen die Gelegenheit zum ausgiebeigen Nachlaufspiel, Bellproben, Waldbewohner und -spaziergänger erschrecken. Kurz wir hatten jede Menge Spaß alle!

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Dann gings wieder Richtung Heim und dort bekamen wir dann jeder einen Knabbersnack zum Entspannen und Erholen. Jappi versuchte noch immer Ally zu umgarnen, die jedoch – so ein Luder – strafte ihn mit Nichtachtung! Er tat mir ja schon ein bissel leid, aber so sind wir Weiber nun einmal 😉 So ließen wir den Nachmittag und Abend gemütlich ausklingen und ich gebe zu, wir waren echt alle total k.o. und geschafft. Toll und einfach schön war das.

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Ich soll auch nochmal ganz herzlich grüßen und Danke sagen an die Rheinland-Crew!
Alle Bilder des Tages sind HIER zu finden und auch ein Dankeschön an Michaela für die tollen Fotos, die sie besteuern konnte, bevor die Kamera gecrasht ist beim Waldpicknick!

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Natürlich hatte ich es sofort bemerkt, Einer, vielmehr Eine fehlte in dieser Runde. Sonst waren die Rheinländer immer als Sixpack unterwegs, diesmal nicht. Leider ist Oma Lilly bereits letztes Jahr an Weihnachten über die Regenbogenbrücke gegangen. Doch ich weiß, Lilly, Du hast uns am Sonntag zugeschaut! Du kannst sehr stolz sein auf Deine Schwester Wilma und Deine Jungs! Wie Du sehen konntest hat Wilma die Beiden inzwischen fast so gut im Griff, wie Du vorher und die Jungs sind absolut gut geraten. Sie haben Respekt vorm Alter, sind unheimlich lieb und nett, zwei wirklich tolle Kerle!
Mach Dir keine Sorgen und liebe Grüße von uns allen! Wir werden Dich nie vergessen!

Lilly und Wilma

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